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Sonntag, 22. Dezember 2013

Schöne Weihnachten und viel frische Kraft für 2014!

Liebe Kräuterfrauen, Kräuterkundler und Naturfreunde,

Ich wünsche Euch allen friedliche Weihnachtstage, etwas Zeit für Euch und einen guten Jahresabschluss, ob nun alleine oder in der Familie.
Gestern fing die Winterzeit an; einstweilen ohne Eis und Schnee, und es wird wohl ein „grünes Weihnachten“.
Meine Kräuterschule im Schnee (2009)
Seit heute werden die Tage wieder länger, und wir können schon erahnen, dass die Vegetation bald wieder erwacht und sind froh, dass der Kreislauf der Natur wie ein endloses Uhrwerk funktioniert. 
Nach einer Auszeit im November/Dezember freue mich schon auf das kommende Jahr. Zusätzlich zu den bisherigen Kräuterkunde-Angeboten wird es dann eine Wurzelwerkstatt, einen Seifenworkshop, einen Kräuterkochkurs, Mitmachaktionen beim Planen und Gestalten von Apothekergarten, Hildegard (von Bingen)-Garten, Färbepflanzenbeete usw. geben. Auch ein „Ehemaligen-Treffen“ ist geplant
Näheres folgt in den nächsten Veröffentlichungen.
Nun wünsche ich Euch
schöne Weihnachten

und viel frische Kraft für 2014
Herzlichst

Eure Hildegard Kita

P.S.: Motto meines Blogs für 2014 ist übrigens die Arzneipflanze des Jahres: Der Spitzwegerich.

Samstag, 9. Februar 2013

Hagebuttenrezepte aus der Vogelsberger Kräuterschule

Rezepte aus der Vogelsberger Kräuterschule

Hagebutten
Hagebutte
Wie in meinem Blogbeitrag über die Hagebutte versprochen habe ich Euch hier ein paar meiner Lieblingsrezepte zusammengestellt. Übrigens war die Hagebutte der Göttin Freyja gewidmet. Sie ist die Schutzgöttin der Frauen. Hagebutte soll Gebärenden Hilfe und Beistand gewähren. Nun aber zu meinen Rezepten:


Hagebuttentee:

Brrr... Eiseskälte, jetzt muss ein Wintertee her. 3 Hand voll frische Hagebutten, etwas zerstoßen, mit 1 Liter Wasser 10 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Durch ein Sieb gießen, in das ein sauberes Baumwoll- oder Leinentuch eingelegt ist. Nach Geschmack mit Honig, Birnendicksaft oder Zitrone versetzen.

Alternativ: Die getrockneten Schalen und Kerne 15 Minuten aufkochen und durch ein Teesieb geben.


Hagebuttenmark:

Von den im Spätherbst/Winter frisch geernteten Hagebutten die  Ansätze abschneiden, waschen,
1 kg Früchte in einen Emailletopf geben, knapp mit Wasser bedecken, bei schwacher Hitze weich kochen, durch ein feines Sieb treiben. Immer nur kleine Mengen durchdrücken. Das Mus einfrieren oder mit Zucker oder Honig weiter verarbeiten.


Heckenrose-Blütenessenz:

An einem prächtigen Sonnentag ein dünnwandiges Glasschälchen oder ein Weinglas zur Hälfte mit gutem Quellwasser füllen, die Blüten auf die Wasseroberfläche gleiten lassen und das Behältnis an einem ausgesucht schönen und friedlichen Platz ins Sonnenlicht stellen. 5 Stunden in der Sonne stehen lassen. Danach abfiltern und in dunkle Fläschchen füllen. Wer sich ein Vorratsfläschchen schaffen möchte, konserviert mit ein paar Tröpfchen reinem Alkohol oder biologischem Apfelessig.


Hagebuttenpulver:

Die frisch geernteten Hagebutten werden hälftig aufgeschnitten, der Ansatz entfernt und bei kleinster Hitze im Backofen auf Backpapier oder in einem Dörrapparat getrocknet. Nach zwei Tagen mahlt man sie in der Kaffeemühle sehr grob. Danach erst werden die Juckhärchen abgesammelt, indem die Hagebuttenschnetzel in einer Schüssel gerüttelt werden. Danach werden sie noch einmal auf einem Tuch ausgebreitet und sorgfältig auf Resthärchen gesichtet. Jetzt kann man bei Bedarf noch einmal feiner mahlen. Das Pulver in Smoothies, Kräuterlimonaden, Süßspeisen, Soßen oder pur mit Wasser einnehmen.

Alles liebe aus dem Vogelsberg wünscht
Kräuterfrau Hildegard Kita
www.kraeuterkunde-die-ausbildung.de

Freitag, 1. Februar 2013

Immunkraft im Winter: Die Hagebutte

Kräuterfrau Hildegard Kita stellt vor: Die Heckenrose (Hagebutte). 

Hagebutte - wie sie bei mir im Vogelsberg in Hessen wächst.
Hagebutte, wie sie bei mir im Vogelsberg wächst.
Die Heckenrose (Rosa Canina L.)), an deren zartrosa Blüten wir uns im Sommer erfreuen, bringt zum Spätherbst leuchtend rote, wunderschöne Scheinfrüchte hervor: die Hagebutten, die wir bis in den Winter hinein ernten können. Dekorativ heben sie sich von tief verschneiter, weißer Landschaft ab.

Die Urwüchsigkeit dieses Rosenstrauches lässt richtig vermuten: Die Früchte der Hundsrose kurbeln die körpereigene Abwehrkraft an und gehören zu den Vitamin C haltigen Pflanzen, die als Tee sehr gut bei grippalen Infekten und Gliederschmerzen helfen. 


Wirksamkeit der Hagebutte

Einige Forschungen beschäftigen sich damit, die Wirksamkeit von Hagebuttenpulver bei Arthrose zu verifizieren, und schon Dr. Bach machte mit seiner Blütenessenz, die er aus den Heckenrosenblüten bereitete (Wild Rose), die beste Erfahrung. Sie kann Menschen helfen, die sich im Alltag zu nichts mehr aufraffen können und bisweilen müde, ohne Motivation und Eigeninitiative widerstandslos durchs Leben schleichen.Das Hagebuttenmark, reich an Vitamin A, Vitamin-B-Komplex, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin H, Lycopin, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, und weiteren Spurenelementen schützt Herz und Körperzellen und dient als exquisiter Schutz für die Haut.Besonders durch die perfekte Zusammenwirkung von Vitamin C, Vitamin E und Lycopin (roter Pflanzenfarbstoff) wird dieser Effekt erreicht, so die Forscher.


Wer jetzt im Winter keine Kapuzinerkresse (Arzneipflanze des Jahres 2013) mehr vorrätig hat, der kann die Hagebutte als Muntermacher und potentes Nahrungsergänzungsmittel nutzen, um die Lebensfreude und -qualität etwas anzukurbeln. Die getrockneten Beeren sind in der Apotheke als Fructus cynosbati erhältlich, die Kerne als Semen cynosbati.Das frische Mark bereitet man am besten selbst zu, vorausgesetzt, man bringt ein bisschen Geduld mit.

Im nächsten Blogbeitrag liefere ich noch ein paar Hagebuttenrezepte nach, versprochen! 


Alles Liebe aus dem verschneiten Vogelsberg, 

Eure Kräuterfrau Hildegard Kita
www.kraeuterkunde-die-ausbildung.de